Curry mit Kichererbsen & Melanzani
Inspiriert von Rishikesh, 2005 – ein Stück Yoga auf dem Teller

Meine Liebe zu Currys begann 2005 in Rishikesh. Die Aromen, die Gewürze, der Duft von frischem Ingwer und Kardamom – jedes Mal, wenn ich sie rieche, fühle ich mich zurückversetzt in diese magische Zeit. Dort begann Yoga ganz leise, mit mir zu sprechen, und diese Erinnerung fließt in jedes Gericht, das ich heute koche.
Dieses Curry ist warm, erdend und zugleich leicht – genau wie die Praxis, die Körper und Geist nährt. Die Kombination aus Kichererbsen, Melanzani und Cashews liefert pflanzliches Protein, während die Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Garam Masala das Verdauungsfeuer (Agni) anregen und nach ayurvedischer Tradition harmonisieren.

Zutaten (2–3 Portionen)
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1 große Melanzani, gewürfelt
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2 Zwiebeln, in feinen Streifen
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1 Dose Kichererbsen (oder 120 g getrocknete, über Nacht eingeweicht & gekocht)
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½ Dose Kokosmilch
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1 Dose gehackte Tomaten
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1 EL Tomatenmark
Gewürze & Aroma nach ayurvedischer Wirkung
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1 TL Kreuzkümmel – unterstützt die Verdauung
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1 TL Garam Masala – wärmend, regt Stoffwechsel und Prana an
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1 TL Paprikapulver – kräftig, energetisierend
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½ TL Kurkuma – entzündungshemmend, ausgleichend für Doshas
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1 TL frisch geriebener Ingwer – verdauungsfördernd
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2 Knoblauchzehen, fein gehackt
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300 ml Gemüsebrühe
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50 g Cashewkerne – sanfte Energie, harmonisierend
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Olivenöl oder Ghee-Alternative
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Salz, schwarzer Pfeffer
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optional: Chili für Pitta-Feuer
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frischer Koriander
Zubereitung
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Aromenbasis aufbauen
Öl erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun anschwitzen. Die Gerüche entfalten sich – für mich ist das der Moment, in dem Rishikesh lebendig wird.
Knoblauch und Ingwer kurz mitrösten. -
Melanzani braten
Melanzaniwürfel hinzufügen, kräftig anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. -
Gewürze aktivieren
Kreuzkümmel, Garam Masala, Paprika, Kurkuma und Tomatenmark einrühren. 1–2 Minuten rösten, bis die Aromen aufsteigen. -
Ablöschen & köcheln
Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazugeben. Kichererbsen und Cashews hinzufügen.
25–30 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Curry cremig ist. -
Abschmecken
Mit Salz, Pfeffer und optional Chili balancieren.
Frischen Koriander unterheben.

Serviervorschläge
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Basmatireis oder Vollkornreis
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Couscous
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Naan
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Oder pur als leichtes, wärmendes Gericht nach der Yogapraxis
Warum dieses Rezept zu meiner bewussten Alltagsküche passt
Dieses Curry verbindet ayurvedische Prinzipien, saisonale Zutaten und pflanzliche Proteine. Es ist bewusst, harmonisch und gleichzeitig alltagstauglich. Die Gewürze stimulieren Agni, unterstützen Verdauung und Energiefluss, und erinnern mich an die feine, magische Verbindung zwischen Küche und Yogapraxis.
Wenn du pflanzliche Yoga-Küche mit Haltung erleben willst, folge mir auf Instagram, Pinterest oder Facebook. Hier teile ich Rezepte, die Körper, Geist und Bewusstsein verbinden.
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Deine Jools

