Kürbisknödel

Kürbisknödel

Herzhaft, pflanzlich und perfekt für den Herbst

Schon einmal Kürbisknödel probiert?

Wenn die Kürbiszeit beginnt, kommt bei uns alles auf den Tisch, was dieses vielseitige Gemüse hergibt: Kürbisspätzle, Curry, Suppe, Ofengerichte – und natürlich diese wunderbar weichen, aromatischen Kürbisknödel. Meine Kinder lieben sie, und ich liebe Rezepte, die einfach gelingen und gleichzeitig nährstoffreich sind.

Der Kürbis ist mild, sättigend und so vielseitig kombinierbar, dass er im Herbst bei uns Dauergast ist. Und genau deshalb mussten diese Knödel einfach auf den Blog.


Power & Ayurveda

Kürbis (Hokkaido) – reich an Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), stärkt Sehkraft, Haut und Immunsystem, wirkt leicht entwässernd durch hohen Kaliumgehalt
Je dunkler das Fruchtfleisch, desto höher der Beta-Carotin-Anteil – wichtig für Zellschutz und Abwehrkräfte
B-Vitamine, Kupfer & Mangan – unterstützen Stoffwechsel und Energieproduktion
Salbei & Liebstöckel – wirken verdauungsfördernd und harmonisierend
Muskatnuss – wärmend, unterstützt Agni (Verdauungsfeuer)

Ayurvedisch betrachtet wirkt Kürbis leicht süß und erdend – ideal für Vata im Herbst.
Kapha-Typen profitieren von den wärmenden Kräutern.
Pitta-Typen sollten Muskat sparsam einsetzen.


Für wen geeignet?

✔ Familien, die saisonal und pflanzlich kochen möchten
✔ Menschen, die eine sättigende, aber leichte Mahlzeit suchen
✔ Herbstküche-Liebhaber:innen
✔ Alle, die mehr pflanzliche Tage integrieren möchten

Nicht ideal bei:
✘ sehr kohlenhydratreduzierter Ernährung (Knödelbrot als Basis)
✘ empfindlicher Verdauung bei großen Portionen


Rezept: Kürbisknödel

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
Portionen: ca. 14 Knödel


Zutaten

1 Hokkaido-Kürbis
500 g Knödelbrot
400–500 ml warme Sojamilch oder Pflanzenmilch
1 große Zwiebel
ca. 10 Salbeiblätter
½ Bund Liebstöckel
Muskatnuss
2 EL Tapiokamehl


Zubereitung

Den Hokkaido-Kürbis mit Schale würfeln und in wenig Wasser weich dünsten. Anschließend fein pürieren.

Die Zwiebel würfeln und in einer Pfanne glasig andünsten.
Salbei und Liebstöckel fein hacken.

Die Pflanzenmilch erwärmen.

Knödelbrot, Kürbispüree, Zwiebel, Kräuter, Muskatnuss und Tapiokamehl in eine große Schüssel geben und vermengen.
Langsam die warme Milch hinzufügen, bis eine gut formbare Masse entsteht.

Mit feuchten Händen Knödel formen und diese 15–20 Minuten in leicht siedendem Salzwasser köcheln lassen.

Perfekt als Beilage zu veganem Gulasch, Jackfruit-Gulasch oder Pfifferling-Gulasch.


Ich freue mich über deinen Kommentar – ob Feedback, Fragen oder Wünsche. So kann ich meine Rezepte weiter verfeinern und noch besser auf dich abstimmen.

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Deine Jools

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