Vegane Bratensauce

Geniale vegane Bratensauce 

Festlich & ayurvedisch gedacht

Weihnachten klopft an. Vielleicht ist es dein erstes Fest als Veganer*in – und plötzlich sitzt du da zwischen Tradition, Erwartung und dem Wunsch, dir selbst treu zu bleiben. Essen ist Erinnerung. Essen ist Emotion. Und genau deshalb braucht es Rezepte mit Rückgrat.

Diese vegane Bratensauce ist kein Kompromiss. Sie ist ein Statement. Dunkel, aromatisch, vielschichtig – und so überzeugend, dass selbst überzeugte Fleischesser*innen still werden.

Und ja: Sie ist ayurvedisch gedacht. Nicht dogmatisch. Sondern bewusst.


Warum diese Sauce mehr ist als nur Beilage

  • Sie bringt Tiefe durch Röstaromen 

  • Sie wärmt durch Gewürze mit Agni-stärkender Wirkung

  • Sie ist vorratsfähig und stressfrei planbar

  • Sie passt zu klassischen Festgerichten – vegan und omnivor

Ob zu Kartoffelknödeln, Blaukraut und gebratenen Kräuterseitlingen oder zu Kartoffelgratin und veganen Hackbällchen: Diese Sauce hält alles zusammen.


Ayurvedischer Blickwinkel

Im Ayurveda gilt: Verdauungskraft (Agni) ist alles. Besonders im Winter, wenn Vata und Kapha ansteigen, brauchen wir:

  • Wärme

  • Erdende Wurzelgemüse

  • Sanfte Schärfe

  • Bitterstoffe für die Leber

Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebeln wirken erdend.
Fenchelsamen unterstützen die Verdauung.
Rosmarin regt die Durchblutung an.
Lorbeer wirkt aromatisch und leicht entlastend.

Der Rotwein? Optional. Für eine alkoholfreie Variante kannst du ihn durch Traubensaft mit einem Spritzer Apfelessig ersetzen.

Diese Sauce ist vor allem für Vata- und Kapha-Typen wunderbar geeignet. Pitta-Typen reduzieren Rosmarin und Wein leicht.


Für wen geeignet?

✔ Veganerinnen, die an Feiertagen nicht diskutieren, sondern überzeugen wollen
✔ Yogapraktizierende, die Wert auf bewusstes, wärmendes Essen legen
✔ Menschen mit empfindlicher Verdauung (dank Fenchel & langer Kochzeit)
✔ Gastgeber
innen, die stressfrei vorbereiten möchten
✔ Auch für Nicht-Veganer*innen absolut geeignet

Nicht ideal bei:
✘ akuten Magenreizungen (Rotwein dann weglassen)
✘ sehr hitzigem Pitta-Ungleichgewicht


Geniale vegane Bratensauce by Jools

Zutaten

  • 2 Karotten

  • 1 große Zwiebel

  • 1 großes Stück Lauch

  • ½ Sellerieknolle

  • 6 Cocktailtomaten

  • 2 Lorbeerblätter

  • 1 Zweig Rosmarin

  • ½ TL Fenchelsamen

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 EL Stärke

  • 150 ml Rotwein

  • 750 ml Gemüsebrühe

  • Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

  • 1–2 TL Sojasauce


Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten
    Alles grob schneiden. Keine Perfektion – die Sauce wird später passiert.

  2. Röstaromen entwickeln
    Olivenöl erhitzen. Gemüse bei mittlerer Hitze anbraten – nicht schmoren, nicht verbrennen. Wir wollen Tiefe, keine Hektik.

    Rosmarin, Fenchelsamen und leicht eingerissene Lorbeerblätter dazugeben.

  3. Bratansatz lösen
    Mehrmals einen kleinen Schluck Wasser zugeben, Bratensatz lösen, erneut anrösten. Dieser Schritt entscheidet über Intensität. Wenn du hier ungeduldig wirst, schmeckt man das später.

  4. Abbinden & ablöschen
    Stärke unterrühren. Tomatenmark hinzufügen. Mit Rotwein ablöschen, kurz einkochen lassen.

  5. Aufgießen & köcheln
    Brühe hinzufügen und mindestens 20–30 Minuten sanft köcheln lassen, bis eine sämige Konsistenz entsteht.

  6. Abschmecken & passieren
    Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce würzen. Durch ein feines Sieb passieren.

    Falls zu dünn: etwas Stärke in kaltem Wasser anrühren und vorsichtig unterrühren.
    Achtung – das geht schneller als gedacht.


Tipp für Tiefe

Je dunkler du das Gemüse anröstest (ohne es zu verbrennen), desto komplexer wird die Sauce.
Das ist keine 10-Minuten-Nummer. Das ist Charakterarbeit.

Mein Rat? Gleich die doppelte Menge machen und einfrieren.


Meal Prep & Aufbewahrung

  • Hält sich im Kühlschrank: 3–4 Tage

  • Tiefgekühlt: bis zu 3 Monate

  • Perfekt zum Vorbereiten für Feiertage


Serviervorschläge

  • Kartoffelknödel & Blaukraut

  • Gebratene Kräuterseitlinge

  • Vegane Hackbällchen

  • Kartoffelgratin

  • Linsenbraten

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Deine Jools

 

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